
Im Frutigtal zu Besuch
Letzen Samstag organisierte die SP Reichenbach und Frutigen einen originellen Anlass. Die Nationalratskandidaten und Kandidatinnen waren eingeladen, mit den Menschen aus der Region zu diskutieren. Ich selber war auf dem Bio- Bauernhof zum Thema nachhaltige Landwirtschaft ab dem Mittag dabei. Später ging es dann zu Dr. Heim, dem Chefarzt des Spitals Frutigen. Die hochaktuelle Versorgungspolitik war das zentrale Thema. Sabina Stör, Markus Meyer und Jacques de Haller und ich diskutierten mit dem interessierten Publikum angeregt. Ein besonders wichtiges Anliegen ist der Erhalt der Spitals Frutigen!! Ein klines, effizientes Spital mit hochklassigem Personal. Unsere Region ist auf das Spital angewiesen, da es ein wichtiger Pfeiler für an die Grundversorgung ist, bei Unfällen und Notfällen kurze Anreisezeiten garantiert und eben “klein aber fein” ist. Es ist sinnlos und auch nicht billiger, alles zu zentralisieren. Den Regionen wird sowieso schon viel weggenommen (z.B. Ausbildungsstätten). Wir sind nicht einfach nur Naherholungsgebiet und Ferienort! Arbeitsplätze und gute Ausbildungseinrichtungen in unserer Region sind uns wichtig.
Ich selber habe den Aspekt der Präventionim Gesundheitswesen hervorgehoben. Mir ist es wichtig, dass dort mehr Geld investiert wird und nicht wie bis anhin lediglich 3%. Mehr Bewegung würde helfen, jährlich mehrere Milliarden Franken einzusparen. Wir können es uns schlicht nicht mehr leisten, diesen Aspekt zu ignorieren. Krankenkassen müssen in Zukunft besser in genanntem Bereich arbeiten. Das Modell der SUVA wäre eine gute Möglichkeit.
Weitere Anliegen
-Einheitskrankenkasse
-Hausärzte sollten von den Gemeinden besser unterstütz werden. So wäre es möglich, dass eine Gemeinde einem Hausarzt die Praxis zu Verfügung stellt und ev. sogar die Büroarbeiten mittragen. Idealerweise sollten Gemeinschaftspraxen gefördert werden.

Der etwas andere Anlass- SP gewinnt
Am Freitag trafen Zwei SP- Teams, jeweils ein BDP, PdA und GLP- Team im Sand im Bieler Strandbad aufeinender. Für einmal debattierten wir nicht am Rednerpult, sondern auf fremdem Terrain. Nebst dem Turnier ging es darum, aufzuzeigen, dass Sport durchaus verbindet. Viele, wichtige politische Themen rund um den Sport sind parteiunabhängig diskutierbar. Die Diskussionen fanden schliesslich bei gemütlichem Beisammensein nach dem Turnier noch statt. Damit die erste Runde fair verlief, hat Reto Bertolotti das Amt des Schiris übernommen, was er ja aus seiner Schiri- Karriere aus dem Eishockey bestens kann. Das BDP- Team ist von Samantha Kölliker, einer jungen Nachwuchstennisspielerin und Tochter des legendären Köbi Kölliker, verstärkt worden. Das SP und PdA- Team durfte auf die Verstärkung meiner Schwester Daniela Zryd zählen. Die BDP wurde im Final vom SP- Team, namentlich Falvia Wasserfallen, Matthias Aebischer und meiner Wenigkeit, ganz knapp geschlagen. Die Bobpilotin und Olympionikin Caro Spahni waltete bei uns als Schiri. Schliesslich konnten wir überparteilich Hans Stöckli unsere sportpolitischen Anliegen überreichen und hoffen natürlich (wir wissen), dass er bald ins Stöckli kommt!
Teams:
SP 1: Andrea Zryd, Flavia Wasserfallen, Matthias Aebischer
BDP: Ueli Spring, Jakob Etter, Samantha Kölliker
GLP: Sandra Gurtner-Oesch, Dennis Briechle, Urs Gurtner,
SP und PdA: Bruno Bucher, Hannes Hübner, Daniela Zryd
Das Winnerteam: Zryd, Wasserfallen und Aebischer


Unser Flyer ist da
Flavia Wasserfallen und ich kennen uns aus der gemeinsamen Grossratszeit. Wir teilen ähnliche politische Interessen. Nebst der Politik sind wir beide Bewegungsmenschen und so haben wir entschieden, eine gemeinsame Aktion zu machen. Uns war ebenfalls der frankophone Aspekt wichtig und so ist auch unser Flyer gestaltet. Für die Gestaltung war Hannes Hübner, Nationalratskandidat für die PdA, zuständig.
Wir setzen uns für mehr Bewegung und Sport für alle, erneuerbare Energien und Energieeffizienz, einen bezahlbaren, modernenöffentlichen Verkehr, flächendeckende Tagesschulen und familienexterne Betreuungsangebote. ein.
