Wir haben nominiert

FullSizeRenderSportlerinnen und Sportler des Jahres und ein unglaublicher Trainer

Zusammen mit Pierre- Yves Grivel, Noémie Sauvage, Jean- Pierre von Kaenel und Bertrand Choffat durfte ich für die Gratiszeitschrift BielBienne die Sportlerinnen und Sportler des Jahres nominieren. Wir waren uns schnell einig, dass die junge Agnou unbedingt in die Ränge kommen muss. Diese Saison ist sie wahrlich explodiert. Ihre Leistungskurve zeigt steil nach oben. Mich hat aber besonders die Nomination von Jean- Pierre Egger gefreut.  Wir treffen uns meist täglich im Kraftraum End der Welt. Momentan weilt er aber bei Valérie Adams in Neuseeland. Ich durfte Einiges von Jean- Pierre lernen. Er war in verschiedenen Bereichen Dozent oder Fachperson.

Hier der Link zum Artikel in BielBienne: http://www.bielbienne.com/tl_files/BB.16/bb_aktuell.pdf

Kleiner Beitrag zu „meiner Uhr“ im Bieler Tagblatt

Suunto Ambit 3

Meine Uhr

Das Bieler Tagblatt verfasst regelmässig einen kleinen Bericht über Menschen aus der Region Seeland, welche ihre Uhr vorstellen. Ich habe meine neue Suunto Ambit 3 präsentiert, welche ich von meiner Familie zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. I LOVE IT!!

Als Sportwissenschaftlerin habe sie eine Affinität zu solchen Tools, sagt Andrea Zryd über ihre Suunto «Ambit 3 Sport». Diese Uhr misst unter anderem die Herzfrequenz, ist mit einem Bewegungsmesser ausgestattet, zeigt SMS und Anrufe aufs Handy an und hat noch viele weitere Funktionen. Solche, die sie gar nicht brauche. Doch die Funktion, die sie wirklich regelmässig an ihrem Zeitnehmer nutzt, ist die Stoppuhr. Die gebürtige Adelbodnerin, die seit mehreren Jahren in Magglingen wohnt, ist Konditionstrainerin bei Swiss Ice Hockey, dem schweizerischen Eishockeyverband. In dieser Funktion betreut sie sämtliche Schweizer Auswahlmannschaften, von der U16- bis zur A-Nationalmannschaft. Zudem bietet sie zusammen mit ihrem Partner Alex Reinhard Trainings für Spitzensportler.

Was hat Eishockey mit Politik zu tun?

belarus Lukaschenkos Sporttempel in Minsk

Seit einer Woche verweile ich an den Eishockeymeisterschaften in MInsk und bin dort für den IIHF tätig. Ziel ist es, wie es Blick am Abend geschrieben hat, eine neue Technologie zu implementieren. Mehr dazu könnt ihr im nächsten halben Jahr auf www.zrydreinhard.com erfahren. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet. Natürlich war mir bewusst, dass die Eisstadien perfekt sein werden und auch mein Hotel. Aber ich habe Armut in der Stadt erwartet. Dem ist im ersten Augenblick nicht so. Eine äusserst gepflegte, saubere Stadt mit viel Grünflächen und Erholungszonen zeigte sich von ihrer besten und schicksten Seite. Auch das „gelbe M“ und Coca Cola sind überall präsent. Die Sportsadien sind eine Wucht und zwar nicht nur die Eisstadien. Der westliche Einschlag ist auch in der sogenannt letzten Diktatur Europas sichtbar. Lukaschenko hat sich in Minsk ein persönliches Denkmal erbaut. Die Minsk Arena kostete fast eine halbe Milliarde Franken. Die beiden Stadien sind während den Spielen bestens besetzt, das Publikum ist fröhlich und bei bester Stimmung. Trotzdem werde  ich das Gefühl nicht los, dass sehr viel Show dahinter steckt. Die Sicherheitsvorkehrungen sind beispielsweise enorm. Überall wird man durchsucht und abgetastet, Computer müssen geöffnet werden und sämtliche Objekte werden unter die Lupe genommen. Auch meine Kaugummidose musste daran glauben. Könnte ja eine Bombe drin sein.Ich habe mich mit einheimischen Volontärinnen unterhalten. Sie sprechen alle nur positiv über die Eishockey- WM und wie viel sie Minsk auch zukünftig bringen wird. Die Stadt sei dank diesem Event aufgemöbelt und auf Hochglanz poliert worden. Nun, interessant war aber von anderen Weissrussinnen zu hören, dass arme Leute einfach an den Stadtrand verfrachtet worden sind und dass sich nur Reiche die Stadt Minsk leisten können. Das Preisniveau ist sehr hoch In Minsk und ich kann mir kaum vorstellen, dass bei ihren tiefen Löhnen, sich die Leute die teuren Geschäfte leisten können. Ich kann es selber schlecht beurteilen, da ich tatsächlich nur zwischen den Eisstadien hin und her pendle. Ich kann den Event bis Anhin nur positiv bewerten aber ich spreche nur vom Event an sich. Die Menschen sind äusserst gastfreundlich. Aber eben, zwei Gesichter prägen die Weltmeisterschaften. Ich darf gar nicht daran denken, wie es in Brasilien sein wird und hoffentlich wird Katar nie statt finden.

 

Auslandschweizer haben gewählt

Bildschirmfoto 2014-04-12 um 9.08.07 AMWahlrecht wahrgenommen

Letzte Woche habe ich eine sehr spezielle Gratulation von einem Paar aus Italien bekommen. Natürlich kenne ich die beiden sehr gut. Rolf und Ilona Weber haben bis vor einigen Jahren in Lyss gewohnt. Rolf war mein Ausbildner an der Fachhochschule in Magglingen im Bereich Leichtathletik. Später hat er mich dann auch als Trainerin beim STB nachgezogen und mir den Weg ins Expertenteam Leichtathletik geebnet. Seine Frau Ilona ist die weltbeste Köchin und war in den Trainingslagern jeweils für die Sterneverpflegung zuständig. Gehaust haben wir in einer Zivilschutzanlage, gegessen aber wie die Fürsten. Die beiden sind schliesslich nach Italien ausgewandert und betreiben ein B&B mitten in der wunderschönen Toscana. Letzten Herbst haben wir sich besucht. Ihre Villa Cardeto ist ein paar Fahrminuten von  Anghiari entfernt. Anghiari ist ein bezauberndes Städtchen aus dem Mittelalter mit leckeren Gelati und Pizzen. Rolf und Ilona haben ein kleines Paradies gefunden. Man kann auch gut biken oder mit dem Rennrad auf den Strassen flitzen. Die Villa Cardeto ist wärmsten von mir empfohlen. Ich habe mich besonders gefreut als ich von Rolf und Ilona via fb gelesen habe, dass sie als Auslandschweizer wählen gegangen sind.

Zwei Stimmen habe ich also aus dem fernen Italien gekriegt. Molto grazie! Spero che ci vediamo fra poco.

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Was haben der Grossratspräsident Antener und ich gemeinsam

MotionEisstadien und Gebirge

Beim Durchstöbern meiner eingereichten Vorstösse während meiner Amtszeit 2004- 2010 ist mir der Vorstoss mit dem amtierenden Grossratspräsidenten Bernhard Antener und Peter Bernasconi in die Hände gekommen. Dieser war nicht ganz unwichtig, denn wir haben das Geschäft gewonnen. Es ging um die Freisetzung der Sportfondsgelder für sportliche Grossprojekte.

Jedenfalls konnten sicher die Eishalle in Langnau und auch das zukünftige Stadion von Biel davon profitieren.

Nebst der Politik gehen wir aber auch zusammen auf Bergtouren. Dieser Gebirgsgruppe SP Kanton Bern gehören Flavia Wasserfallen (ehem. Grossrätin), Kurt Nuspliger (ehem. Staatsschreiber), Matthias Burkhalter (Grossrat), Ueli Arm (ehem. Grossrat) und ich an. Jedes Jahr besteigen wir einen Gipfel, meist kommen auch unsere Partner und Partnerinnen mit. Wir waren zusammen auf 4000- er aber auch schon auf einfacheren Gipfeln. Immer wieder schöne, unvergessliche Erlebnisse!

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Das verhaftete Wahlplakat

FotoIn Gewahrsam genommen…

Ich musste schmunzeln, als ich heute eine E-mail von der Polizei aus Lyss bekommen habe. Im ersten Moment bin ich etwas erschrocken, da ich im Absender „Polizei“ gelesen habe. Krampfhaft habe ich überlegt, wo ich wohl ein Verbrechen begangen habe. Meine alltäglichen Kleinverbrechen sind eigentlich nicht von der Polizei zu ahnden. aber wer weiss. Vielleicht bin ich beim Training über eine eingezäunte, private Wiese gerannt oder habe ich allenfalls einen Walker gerammt. Ufff, nichts dergleichen. Mein Wahlplakat wurde verhaftet, wohl in Handschellen abgeführt, denn es hat sich bestimmt heftig gewehrt und ist noch ausfällig geworden. Nun darf ich  „mich“ auf dem Polizeiposten aus der Zelle abholen gehen. Muss nicht einmal eine Kaution für die Freilassung bezahlen. Na ja, das sündige Plakat gehört nicht in öffentliches Gelände. Dafür entschuldige ich mich. Ein Wahlhelfer von mir hat es gut gemeint. Das sind so Geschichten, die einem im Wahlkampf begleiten. Nichts Tragisches, die Polizei hat korrekt gehandelt. Aber ich fand es irgendwie trotzdem amüsant, wenn ich mir so zwei Polizisten vorgestellt habe, wie sie über mein Plakat geflucht haben und dieses schliesslich noch abmontieren mussten.

 

Outdoor politics

Ande FondueFondue in Brügg

Letzten Freitag habe ich von Markus Dähler anstelle einer Wahlspende ein originelles Geschenk gesponsert bekommen. Ein Outdoorfondue für Freunde und Bekannte. Natürlich ist auch politisiert worden und Flyer haben wir ebenfalls ausgetauscht. Albert Trafelet (Grossratskandidat) und Christian Bachmann (Grossrat SP) sowie ehemalige Grossrätinnen und Politiker waren anwesend. Unser „Hausfotograph“ Stöh war ebenfalls da, für einmal ohne Kamera. Der Besuch vom ehemaligen FDP- Grossrat Adrian Kneubhler (alias Chnöibi) hat auch viel Freude bereitet. Zusammen haben wir ein leckeres Fondue genossen und geplaudert. Nebenbei konnten wir den Eishockeyhalbfinal aus Sochi verfolgen. Robi hat einen Beamer mitgebracht und und uns ein kleines Public viewing ermöglicht. Kanada hat gewonnen. Ein harter Kern hat es schliesslich noch an eine Bar geschafft. ich möchte mich bei allen Anwesenden für den gemütlichen Anlass und die Unterstützung bedanken. Ganz grossen Dank an Markus Dähler für das grosszügige Sponsoring und an Rebecca für das Entwerfen der Einladung!

2 fondue