Fototermin für Sportlehrer- Mission impossible?

Fototermin_sportlehrer

Dynamisch sollte es rüberkommen…

Heute haben wir, Christian Bachmann, Martin Allemann und ich, uns zum Fototermin getroffen. Drei Sportlehrer. Wir wollen zusammen einen Flyer gestalten und so auf uns aufmerksam machen. Nach dem üblichen Geknorze  ist es nach einer ersten Fotoserie etwas lockerer geworden. Aber wie bitte sollen wir eine dynamische Bewegung im Fotostudio aus dem Stand machen und dabei noch sympathisch, kompetent, sportlich, wählbar, etc. rüberkommen. Es war wirklich nicht einfach. Aber dank unserer guten Fotografin, haben wir die Nerven nicht verloren und unser Bestes gegeben. Zugegeben, wenn zwei von uns auf dem Shot gut erfasst worden sind, hatte die dritte Person bestimmt die Augen zu… Jedenfalls haben wir viel gelacht. Irgendwann haben wir entschieden, dass wir einfach nicht besser aussehen. In der Turnhalle oder auf den Skis sind wir definitiv besser als im Fotostudio aber das darf auch so sein. Das offizielle Foto werde ich hier bald veröffentlichen. Momentan zeige ich lediglich eine kleine Impression unseres Fotoanlasses. Wir setzten uns alle drei für Sport und Bewegung ein, wollen einen noch drastischeren Abbau in der Bildung verhindern und uns gefällt die unfaire Entwicklung zu Lasten von kranken und älteren Menschen im Bereich Pflege nicht. Als Sportler versuchen wir Brücken zu bauen aber auch fair zu kämpfen. Respekt gegnüber anderen Meinungen und Menschen ist uns wichtig. Aktiv im Sport- aktiv in der Politik!

2 Gedanken zu „Fototermin für Sportlehrer- Mission impossible?

  1. An Martin Allemann und Christian Bachmann:
    Geschätzte Kollegen,
    Kürzlich habe ich im Bieler Tagblatt einen Artikel zum Berufsschulturnen gelesen. Ich traute meinen Augen nicht, als ich feststellen musste, dass der Kanton Solothurn seit über 30 Jahren noch nicht begriffen hat, dass der Berufsschulsport seit 1972 in einem Bundesgesetz verankert ist und eigentlich von allen Kantonen schon seit 32 Jahren eingeführt sein sollte. (Artikel kann bei mir „ernst.banzer@bluewin.ch“ verlangt werden)
    Das Schlimme an diesem Kanton ist, dass schon eine grosse Anzahl Berufsschüler diesen Sportunterricht geniessen, aber jetzt Bestrebungen im Gange sind diese Errungenschaft wieder abzubauen. Dies ist bei diesem Kanton aber Programm; denn das gleiche Szenario wurde schon vor ungefähr 15-20 Jahren durchgespielt.
    Als ich damals die Parlamentarier auf das Gesetz aufmerksam machte, wurde ich von der Solothurner Regierung über den damaligen Bundesrat zurückgepfiffen.
    Eine Arbeitsgruppe in der ich auch Einsitz nehmen durfte, suchte damals praktikable Lösungen über mehrere Jahre, die dann zum Teil umgesetzt wurden.

    Und jetzt lese ich wieder das!! Natürlich das Velodrom in Grenchen ist gebaut, Subventionen sind geflossen und jetzt kann man wieder bei Bürgern sparen, die sich nicht gut wehren können!

    Es wäre eigentlich der Bund, welcher den Vollzug der Gesetze durchsetzen müsste. Aber in unserer so hoch gelobten Demokratie gibt es halt verschiedene Gesetzeshüter und vor allem bessere und weniger gute Bürger!!

    Ich bin gespannt, was unternommen wird, um diese Regierung endlich zur Vernunft zu bringen?

    Liebe Grüsse und viel Mut zum „Kampf“ gegen diesen Abbau!
    Ernst Banzer

    1. Lieber Ernst,
      Merci für deinen Kommentar. Ja, es ist eine Schande, dass wir immer noch diesen Kampf führen müssen. Mich würde interessieren, wie der Bund die Schulen, welche gegen das Gesetz verstossen, sanktioniert. Habe noch nie so eine Sanktion gesehen. In unserm Kanton wird gerne gesagt, dass die nötige Infrastruktur fehle, um fächendeckend Sport anzubieten. Billige Ausrede.

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