Mein Einsatz

Sport

  • Als Sportlehrerin habe ich besonderes Interesse, die Schweiz zu bewegen. Besonders gilt dies für die Schule, oder Kinder im Schulalter. Das “ Schule bewegt“- Modell soll vermehrt in den Schulen umgesetzt werden.
  • Der Kanton Bern braucht ein Sportamt
  • 3 Stunden obligatorischer Sportunterricht in der Volksschule und obligatorischer Sportunterricht an der Berufsschule.
  • LeistungssportlerInnen sollen die Möglichkeit haben, Spitzensport und Schule zu verbinden. Das bedingt flexible Schulmodelle und  eine gute Zusammenarbeit mit Swiss Olympic, Sportverbänden und den Kantonen.
  • Um Gesundheitskosten zu reduzieren plädiere ich für mehr Bewegung für jung und alt. Wer sich regelmässig bewegt, sollte belohnt werden. Prämienvergünstigungen wären ein Ansatz.

Bildung

  • Nur gut ausgebildete Lehrkräfte, welche für die Praxis Schulalltag vorbereitet werden, garantieren qualitativ hochstehenden Unterricht. Mit der Verakademisierung unserer Schulbildung hat die EDK den falschen Weg eingeschlagen.
  • Duales Berufsbildungssystem beibehalten
  • Sport, Gestalten und  Musik sollten auch auf der Volksschulstufe von Fachlehrkräften unterrichtet werden oder zumindest von Personen, welche in ihrer Ausbildungsinstitution viel in diese spezifischen Bereiche investiert haben. Zu oft wird einfach ein Ball von einer Lehrkraft in Jeans in die Halle geworfen.
  • Bildung braucht Bewegung!

Öffentlicher Verkehr

  • Der öffentliche Verkehr liegt mir am Herzen. Ich setze mich für den Vollausbau (2. Röhre) des Lötschbertunnels ein. Die Bahnpreise dürfen nicht teurer werden. Pendler sollen nicht mit teuren Streckenabos bestraft werden.

Finanzen

  • Der Mittelstandsbuckel muss längerfristig geglättet werden. Keine Steuersenkungen im Kanton Bern, denn sonst wird noch mehr beim Staat eingespart, was zur Folge hat, dass meistens Bildung und Gesundheit darunter leiden. Momentan ist leider genau das geschehen. 100 Schulklassen sollen 2014 im Kanton Bern geschlossen werden. Die Reichen profitieren weiterhin von Steuergeschenken, ausbaden muss das Desaster der Mittelstand.
  • Ich befürworte eine Erbschaftssteuer.

Faire Löhne

  • Mindestlöhne von 4000.- sind ein Muss und ebenfalls Gesamtarbeitsverträge. ich habe grösste Mühe, dass in gewissen Branchen Manager 12x mehr als das tiefste Einkommen einheimsen. Die Lohnschere darf nicht so weit auseinander gehen. Der Wirtschaftsstandort Schweiz bleibt sowieso attraktiv. Die Drohung von Abwanderungen ist lächerlich. Kaum sonst wo auf der Welt steuern Unternehmen so wenig und finden nebenbei noch private Steuerparadiese. Die Lebensqualität, Arbeitsmoral und Sicherheit ist nirgends so brillant wie in der Schweiz.

Wohnraum

  • bezahlbare Wohnungen statt Wohnungsnot
  • keine kalten Betten in Tourismusregionen
  • Faire Mieten

Energiepolitik und Natur

  • Atomausstieg
  • Erneuerbare Energien bezahlbar für alle machen und fördern
  • Renaturierung der Seeufer und Gewässer
  • Natur darf Naherholungsgebiet sein, wir müssen Sorge zu ihr tragen und Verantwortung übernehmen

Eingereichte Vorstösse im Grossen Rat von 2004-2010

Während meiner Amtszeit habe ich einige Motionen, Postulate und auch Interpellationen eingereicht. Öfters war ich Hauptmotionärin, habe aber überparteilich Mitmotionäre und Mitmotionärinnen gesucht, um dem Geschäft bei einer Abstimmung bessere Chancen einzuräumen. Vorwiegend habe ich mich mit sportpolitischen Themen beschäftigt. Aber auch der öffentliche Verkehr, wie beispielsweise die Zugverbindungen zwischen Bern und Frutigen, waren mir ein Anliegen. Naturschutz und auch das Tagungssystem im grossen Rat waren mir Vorstösse wert. Ich habe zusammen mit Danielle Lehmann gefordert, dass ein wöchentliches Tagungssystem eingeführt wird. So würden Türen für andere Politiker und Politikerinnen geöffnet, welche momentan aus beruflichen Gründen für ein Amt gar nicht in Frage kommen.

Nicht alle können 5 mal im Jahr zwei Wochen von der Arbeit fern bleiben.

Aber viele könnten einen fixen Wochentag opfern. Die Motion wurde schliesslich wegen einer Gegenstimme abgelehnt. Grummel, grummel.

Ein anderer, interessanter Vorstoss war ein finanzpolitisches Anliegen. Der heute amtierende Grossratspräsident Bernhard Antener, Peter Bernasconi und ich haben gefordert, dass das Lotteriegesetz so geändert wird, dass

für den Bau und Unterhalt von Sportanlagen festgesetzte Beiträge jährlich ausgerichtet werden können

und keine Kürzungen wegen zu vieler Gesuche erfolgen. Ebenfalls sollten wichtige sportliche Grossprojekte auch künftig mit einem höheren Betrag als zwei Millionen Franken unterstützt werden können, wenn sie bestimmten Kriterien genügen. Wir sind mit dem Vorstoss durchgekommen und freuen uns heute unter anderem über ein Eishockeystadion in Langnau und ein zukünftiges in Biel.

Hier die Vorstossliste