Null Perspektive für Lehrkräfte in Zukunft

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Bild: Max und Moritz
Rentenabbau, Klassenvergösserung, Erhöhung des Pflichtpensums, schwache Lohnentwicklung,…

All das geschieht auf dem Buckel unserer Lehrkräfte im Kanton Bern. Ich bin mir nicht sicher, ob die Politik die Konsequenzen wirklich abschätzen kann. Wenn ich an eine heutige städtische Regelklasse denke, ist es unvorstellbar, Klassen zu vergrössern respektive noch all den sonderpädagogischen Fällen gerecht zu werden. Klassenvergrösserungen ziehen unvermeidbar Klassenschliessungen mit sich, das gegen den Willen der Gemeinden. Gerade in der Volksschule gibt es viele Klassen mit Migrationskinder, welche die Sprache noch nicht so gut beherrschen. Die Lehrkräfte sind besonders gefordert, all den Kindern den Stoff zu vermitteln. Ebenfalls brauchen sehr viele Klassen speziell ausgebildete Pädagoginnen, welche  den Unterricht stützen und individuell auf Probleme unserer Kinder  eingehen. Bald sollte der Lehrplan 21 umgesetzt werden, wo handlungsorientierter Unterricht und individuelle Förderung gross geschrieben sind. Schon heute ist es oft schwierig, all den Kindern mit den verschiedensten Leistungsniveaus gerecht zu werden und sie individuell zu fördern. Mit den neu geforderten Umständen oder besser gesagt „Zuständen“  verlieren Lehrkräfte die Motivation an der täglichen Arbeit und resignieren.

Tiefere Steuern für die Reichsten waren  dem bürgerlichen Parlament wichtiger als die Bildung der breiten Bevölkerung, wo auch ihre Kinder unterrichtet werden. Kleine Schulen auf dem Land müssen geschlossen werden, die Betreuung der Kinder wird schlechter und das Pensum vieler Lehrpersonen wird gesenkt, mit entsprechender Lohneinbusse. Mit einem teilweisen Rückkommen auf die Steuersenkungen der letzten Jahre wäre der Abbau an den öffentlichen Schulen vermeidbar gewesen. Leider sind der Mehrheit aus SVP, BDP, FDP und GLP höhere Einkommen und Vermögen der Reichsten wichtiger als eine gute Bildung für einen starken Kanton Bern.

 

 

 

 

 

 

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