Privater Sicherheitsdienst muss reglementiert werden!

secKanton Bern hinkt nach

Der Kanton Bern gehört zu jenen Kantonen, in denen private Sicherheitsdienste nicht reglemen- tiert sind. Auch für die Mitarbeitenden von solchen Diensten bestehen keine einschlägigen Vor- schriften. Dies hat in der Vergangenheit zu Problemen geführt.Die am 6. Juni 2006 eingereichte Motion «Schluss Bewilligungspflicht für private Sicherheitsunternehmen» (M126/2006) ist seinerzeit vom Grossen Rat deutlich überwiesen worden. Bedauerlicherweise hat sich die Regierung bis heute nicht dazu durchringen können, das  Anliegen endlich zu erledigen.

Mittels Konkordat könnte man das Problem lösen.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, einen Vorstoss einzureichen. Die Totalrevision des Polizeigesetzes hinkt ebenfalls. Deswegen ist es zentral, dass wichtige Themen nochmals lanciert werden. Es darf nicht sein, dass ehemals Vorbestrafte als Sicherheitspersonal auftreten! Auch der Kanton Aargau möchte das Problem endlich lösen. Bis Anhin durfte die Kantonspolizei das private Sicherheitspersonal überprüfen aber lediglich dem Arbeitgeber Empfehlungen zur Einstellung abgeben. Mit einem Vorstoss im Grossen Rat will die BDP-Fraktion erreichen, dass der Kanton Aargau dem Konkordat über private Sicherheitsdienstleistungen beitritt. Sie fordert das gleiche Anliegen wie ich.

Bericht aus der Aargauer Zeitung: http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/artikel-128954283

Motion Zryd (SP): http://www.gr.be.ch/etc/designs/gr/media.cdwsbinary.DOKUMENTE.acq/58a35e4c0c8646debaffc3688167a177-332/3/PDF/2015.RRGR.323-Vorstosstext-D-103389.pdf

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