Kantonale Sportstrategie kann am Ball bleiben

IMG_4493Motion zur Bodigung der Sportstrategie Kanton Bern scheitert klar!

Der SVP- Vorstoss wollte, dass das „aktuelle Leitbild Sport des Kantons Bern“ überprüfen lassen und den aktuellen Prozess der überdirektionalen Erarbeitung der Sportstrategie stoppen. Glücklicherweise war dem Parlament klar, dass wir auf dem richtigen Weg sind und der Kanton mehr als nur ein Leitbild braucht. Er braucht Eine Strategie, welche mit Teilkonzepten untermauert wird. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass mit dem Inkrafttreten des Sportförderungsgesetzes auf Bundesebene auch etliche Änderungen für den Kanton anstehen.

Auf die Frage, ob Biel ein eigenständiger Kanton sein sollte…

Bildschirmfoto 2015-11-18 um 17.47.52Biel- Bienne

Heute hat die Zeitschrift Biel- Bienne gefragt, ob Biel allenfalls ein eigenständiger Kanton werde sollte. Ich bin der Meinung, dass wir zum Kanton Bern gehören, inklusive dem Bilinguisme! Biel profitiert vom Kanton Bern aber auch der Kanton von der multikulturellen Stadt Bienne. Ich wünsche mir, dass unsere kantonalen Parlamentarier und Parlamentarierinnen diese Woche dem wichtigen Kreditgeschäft zum Vernetzungsprojekt der Bühnenkünste im Berner Jura und in Biel (Projekt ARS) zustimmen. Die Ausgaben müssen aus dem Kulturförderungsfonds gesprochen werden. Kultur verbindet Stadt und Kanton, fördert aber auch die Zweisprachigkeit unseres Kantons, respektive fördert die interjurassische Zusammenarbeit im Kulturbereich. Künstler, Künstlervereinigungen, Kulturzentren und Leuchtturmprojekte , etc. sollen sich als Netzwerk organisieren können. Berner Jura und Biel gemeinsam für Kultur, für Menschen aus der Region aber auch aus dem Kanton!

 

Stopp dem Volkssport „Steuerhinterziehung“

SteuerDer Kanton Bern kann sich keine Steuerausfälle leisten!

Dem Kanton Bern gehen jährlich viele Millionen Steuerfranken durch die Lappen. In den letzten Monaten mussten empfindliche Sparmassnahmen beschlossen werden. Bildung und Gesundheit sind einmal mehr geschröpft worden. Wenn ich erkennen muss, dass der Bürger im Kanton Bern von Steuerhinterziehern betrogen wird und gleichzeitig, einen schmerzlichen Abbau im Sozialbereich in Kauf nehmen musste, hinterlässt das einen äusserst schalen Nachgeschmack! Bürgerliche Parteien fordern immer wieder Steuersenkungen und schwächen mit diesem Unterfangen den Staat.

Bevor wir es uns leisten können, Steuern zu senken, sollten zuerst die Steuersünder zur Kasse gebeten werden. Sie  sind mitverantwortlich, dass der Kanton immer wieder Sparmassnahmen beschliesst.

Kürzlich bekundete der Zürcher FDP- Nationalrat und Banker Portmann, dass das Ausmass der Steuerhinterziehung in der Schweiz weit grösser als gedacht sei. Mit dieser Aussage bekräftigte er die langjährigen Bedenken der SP. Im Jahr 2007 war der Regierungsrat der Meinung, dass auf Grund der umfangreichen und vielfältigen Informationen, welche der Steuerverwaltung im Veranlagungsprozess zur Verfügung standen, das Potential zur Verheimlichung steuerbarer Einkommen und Vermögen auf ein vertretbares Mass beschränkt war. Mit dem heutigen Wissensstand kann der Regierungsrat kaum an seinen Standpunkten aus dem Jahr 2007 festhalten. Aus diesem Grund habe ich einen Vorstoss eingereicht. dieser fordert den Regierungsrat auf, zusätzliche Massnahmen zu ergreifen, um den Umfang der Steuerhinterziehung zu reduzieren.

Selber bin ich der Überzeugung, dass Steuerinspektoren zum Ziel führen.

Einige Kantone haben  bereits aufgezeigt, dass sehr viele Betrüger dank Steuerinspektoren aufgeflogen sind und nun endlich ihr Einkommen und Vermögen korrekt versteuern müssen. Die Selbstanzeige ist nur ein kleines Hilfsmittel, um der Gerechtigkeit Herr zu werden. Davon profitiert der Kanton und somit auch der Bürger. ich bin gespannt, was die Regierung für Antworten und Lösungsansätze aufzeigen wird.

Junisession 2014

Bildschirmfoto 2014-06-04 um 3.16.46 PMBildquelle:http://www.gr.be.ch/gr/de/index/sessionen/sessionen/sessionen_2014/junisession_2014.html
Erste Session in der neuen Legislatur
Am Montag sind wir vereidigt worden. Ich persönlich habe nicht den Schwur , sondern das Gelübde abgelegt. Ich habe mich schnell wieder in den Ratsbetrieb eingelebt. Einige Änderungen gibt es aber trotzdem. Beispielsweise stellt der Kanton Bern neu Fachkommissionen. ich habe mich für die GPK (Geschäftsprüfungskommission) aufstellen lassen und bis auch gewählt worden. In meiner früheren Amtszeit war ich schon Mitglied in dieser Kommission.Damals hiess sie Oberaufsichtskommission. Wir überprüfen spezielle Geschäfte und auch den Regierungsrat oder Ämter. Die Unterlagen sind streng geheim. Fragt mich also nicht, was wir besprochen haben. Die Papiere landen im Schredder. Selber bin ich Ausschuss Finanzen, Volkswirtschaft und Erziehung/Bildung. Ich werde mich bei meiner Kommissionsarbeit also vorwiegend auf solche Geschäfte konzentrieren. Nun gibt es nebst dieser Arbeit natürlich die sehr interessante Arbeit in der Fraktion. Dort bin ich ebenfalls im Bereich Finanzen und Volkswirtschaft untergebracht, ganz nach meinem Wunsch. Im Bildungsbereich habe ich dann jeweils noch Fachgruppensitzungen. Mir wird bestimmt nicht langweilig. In dieser Session gibt es ein Geschäft, welches mich beschäftigt. Im Rahmen von ASP ist auch die Stundentafel des gymnasialen Unterrichtes angepasst werden. Im Bereich Sport wurde eine halbe Jahreslektion (in der Tertia) durch ein obligatorisches Sportlager ersetzt. Ich fordere aber nach wie vor 3 obligatorische Lektionen in allen Semestern. Ein Sportlager, welches sowieso schon durchgeführt wird, ersetzt in keiner Weise den regelmässig geforderten Sportunterricht.

Der Kanton Bern verletzt hiermit das Sportförderungsgesetz des Bundes,

welches mind. 110 Wochenlektionen Sportunterricht vorschreibt und das regelmässig auf allen Stufen. Aus diesem Grund haben Christian Bachmann und ich eine Anfrage an den Regierungsrat verfasst. Wir sind gespannt auf die Antwort und sind bereit, wenn nötig weiter zu kämpfen. Die Antwort kriegen wir nächste Woche.

Bleibt der Sport auf der Strecke- natürlich nicht!

Nach wie vor habe ich den Vorsitz der parlamentarischen Sportgruppe Kanton Bern und neu auch den Vorsitz des grossrätlichen Sportclubs. Wir haben im Kanton Bern den FC und spielen jeweils an verschiedenen Turnieren. Nach Brasilien hat es knapp nicht gereicht ;). Jeweils am Mittwoch gibt es Mittagssport und im Frühjahr ein Eishockeyturnier.

 

Kleine Anfrage:

Mit der neuen Lektionentafel am Gymnasium ist vorgesehen, dass in der Tertia Sport bloss noch 2 ½ anstatt 3 Lektionen unterrichtet werden soll. Dafür soll ein Sportlager durchgeführt werden. Dieses Vorhaben verstösst gegen das neue Sportförderungsgesetz und deren Verordnung (Art.49, Pt. 3: An Mittelschulen sind pro Schuljahr mindestens 110 Lektionen Sportunterricht zu erteilen. Die Lektionen sind regelmässig über das ganze Schuljahr zu verteilen.).Bei 2 ½ Lektionen werden bloss noch 97.5 Lektionen regelmässig erteilt.

1. Wie beurteilt die Regierung diesen Verstoss gegen das Bundesgesetz?

Game- Set- Match! Ich bin überwältigt!

umdieweltreise simon zryd-5Merci beaucoup

Ganz ehrlich, ich bin überwältigt. Ich war sicher, dass ich ein respektables Resultat erzielen würde. Dass es aber auf den ersten Platz reicht, davon konnte und durfte ich nicht ausgehen. Ich war ziemlich sicher, dass Stadträtinnen und Gemeinderätinnen das Rennen machen werden. Die Lysser Gemeinderätin Margreth Junker hat es geschafft. Ich gratuliere ganz herzlich und freue mich auf die Zusammenarbeit.

Bekannte aus der Politik

Es hat mich gefreut, dass viele ehemalige Ratskollegen aus den verschiedensten Parteien gratuliert haben und sich auf meine Wiederkehr freuen. Die Gratulationen von Ständerat Hans Stöckli, Regierungsrätin Barbara EggerNationalrat Matthias Aebischer und der Generalsekretärin SP- Schweiz Flavia Wasserfallen haben mich geehrt.

Freunde und Familie

Ich bedanke mich bei all meinen Freunden und Kollegen, die mich in den letzten 2 Monaten ertragen mussten und den „Facebookterror“ goutiert haben. Merci meiner ganzen Familie Mom- Sändlä, Daniela- Gux, Pia-Piläfzg, Simon- Vogel und Toni- irgendwo aus dem Jenseits. Alex, auch du musstest mich erdulden, du hattest zum Glück genügend zu tun mit dem HC- La Chaux- de – Fonds ;). Speziell danke ich Rebä. Sie hat für mich sehr viele Briefkasten abgefüllt und sicher das eine oder andere mal die Finger im Schlitz eingeklemmt, die Flucht vor einem Wachhund ergriffen, etc. ebenfalls hat sie sehr aktiv Freunde aus dem Sport kontaktiert.

Verbände und Vereine

Ohne eure Wahlempfehlungen wäre es unmöglich gewesen. Euer Kampagnenmaterial hat mir sehr geholfen und natürlich auch die Empfehlungen online. BSPV, Angestellte Bern, lebe, Turnverband Seeland, VPOD Bernisch Kantonaler Fischerei- Verband , Bern Sport, BVSS

Simon Rytz

Es ist sehr selten, dass sich Sportler politisch positionieren. Simu, Torhüter EHC Biel und Athlet von mir, hat es gewagt. Er ist sonst eher dem bürgerlichen Kreis treu. Doch er hat für einmal auf einen linken Kopf gesetzt. Das ist unglaublich cool merci. Andi Egli hat sich für die linke Regierung eingesetzt, einzigartig.

Mitstreiter und Mitstreiterinnen

THX Martin Allemann und Christian Bachmann für die gelungene Sportlehreroffensive! Sabine Wälti, Manuela Kocher, Emine Seker und Dana Augsburger für die Taleraktion und die guten Gespräche.

SP- Biel/ Seeland

Wahlkampf ist immer sehr anstrengend und nervenaufreibend. Viele Dinge sind gut gelaufen, einige weniger. Wir konnten keinen Sitz gewinnen. Ueli musste über die Klinge springen. Vielen Dank für all die Aktionen. Besonderen Dank geht an die ehemalige Grossrätin Lisa Hufschmid! Nun ist es an mir, die Region zu unterstützen. Ich freue mich darauf.

 

 

Was haben der Grossratspräsident Antener und ich gemeinsam

MotionEisstadien und Gebirge

Beim Durchstöbern meiner eingereichten Vorstösse während meiner Amtszeit 2004- 2010 ist mir der Vorstoss mit dem amtierenden Grossratspräsidenten Bernhard Antener und Peter Bernasconi in die Hände gekommen. Dieser war nicht ganz unwichtig, denn wir haben das Geschäft gewonnen. Es ging um die Freisetzung der Sportfondsgelder für sportliche Grossprojekte.

Jedenfalls konnten sicher die Eishalle in Langnau und auch das zukünftige Stadion von Biel davon profitieren.

Nebst der Politik gehen wir aber auch zusammen auf Bergtouren. Dieser Gebirgsgruppe SP Kanton Bern gehören Flavia Wasserfallen (ehem. Grossrätin), Kurt Nuspliger (ehem. Staatsschreiber), Matthias Burkhalter (Grossrat), Ueli Arm (ehem. Grossrat) und ich an. Jedes Jahr besteigen wir einen Gipfel, meist kommen auch unsere Partner und Partnerinnen mit. Wir waren zusammen auf 4000- er aber auch schon auf einfacheren Gipfeln. Immer wieder schöne, unvergessliche Erlebnisse!

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