Sport und Bewegung sind Abbild unserer Gesellschaft oder auch umgekehrt. Das Forum für Universität und Gesellschaft der Uni  Bern hat zum Podium eingeladen. Die Moderatorin Susy Schär hat mit uns über die Aufgabe des Staates im Sport diskutiert. Ganz einfach ist die Frage nicht zu beantworten. Eines aber ist sicher:

Der Kanton Bern darf ruhig noch etwas sportlicher unterwegs sein.

Für mich ist die Staatsaufgabe vorwiegend im Bildungsbereich anzusiedeln. Dies sowohl in der Volksschule als auch in der der Berufsbildung oder auch der gymnasialen Ausbildung. Sport und Bewegung gehören zwingend in den Fächerkanon. Sportlehrkräfte müssen Fachpersonen sein und natürlich muss der Kanton auch die nötigen Infrastrukturen wie Turnhallen und Bäder sicherstellen.Das wird für unseren Kanton eine grosse Herausforderung, die er dringend angehen muss.

Der Vereinssport übernimmt eine wichtige Funktion für alle Menschen, die sich sportlich betätigen wollen.

Er hat auch einen stark integrierenden Charakter. Die Frage nach der Förderung des informellen Sportes ist berechtigt. So bietet auch die Natur Terrain dafür. Es muss aber mit Augenmass geschehen. Wir tragen Verantwortung für die Natur. Interessant sind Pumptracks vor Schulhäusern, Rasenplätze, Quartierrevieren, etc. Kinder und Jugendliche organisieren sich selber und das oft auf sehr komplexem und hohem Niveau.