Wir wissen, dass fast 10% der Bevölkerung Steuerschulden haben. Das ist enorm viel Steuersubstrat, welches lediglich dem Staat und den Bürgerinnen und Bürgern fehlt. Gerade in der grassierenden "Coronakrise" muss und darf sich der Staat verschulden, um eben Hilfsleistungen zu zechen. Viele Menschen wurden empfindlich finanziell geschwächt und werden Mühe haben, ihre Steuern zu bezahlen. Es ist korrekt, dass der Staat hilft und unterstützt. Es gibt aber auch Coronagewinner und genau dort müssen die Steuern schnell und zuverlässig bezahlt werden. Viel einfach wäre eben eine Quellenbesteuerung. So müssten sich die Bürger nicht mehr um die kommenden Steuerrechnungen sorgen. Auch jene, die eben wenig steuern müssen, könnten vom direkten Abzug am Lohn profitieren. Das verbleibende Geld hilft, das persönliche Budget im Griff zu haben. Der Staat bekommt sein Geld und kann es eben wieder für die Bevölkerung investieren. Bei den massiv prognostizierten Steuerausfällen ist es umso wichtiger, dass alle ihre Pflicht wahrnehmen. 2019 hatte ich mit einem überwiesenen Postulat einen Teilerfolg errungen. Nun warten wir auf den Bund, damit der Kanton Bern endlich auch eine Entscheidung trifft.